Geschäftsbedingungen

Geschäftsbedingungen DER FIRMA JeansandFashion.com


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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma JeansandFashion (ab dem 01. Januar 2011)


Inhaltsangabe:
• § 1 – Begriffsbestimmungen
• § 2 – Identität des Unternehmers
• § 3 – Anwendbarkeit
• § 4 – Das Angebot
• § 5 – Der Vertrag
• § 6 – Widerrufsrecht
• § 7 – Kosten im Falle des Widerrufs
• § 8 – Ausschluss Widerrufsrecht
• § 9 – Der Preis
• § 10 – Übereinstimmung und Garantie
• § 11 – Lieferung und Ausführung
• § 12 – Dauergeschäfte
• § 13 – Zahlung
• § 14 – Beschwerdeverfahren

Zusätzliche Bedingungen Geschenkgutschein
Lesen Sie hier die Bedingungen und Erklärung des Erwerbs, Verwendung und Einlösung von unseren Geschenkgutscheinen.

§ 1 - Begriffsbestimmungen
Diese Bedingungen enthalten nachstehende Begriffsbestimmungen:

Bedenkzeit: die Frist, während derer der Verbraucher sein Widerrufsrecht in Anspruch nehmen kann;
Dauergeschäft: ein Fernabsatzvertrag in Bezug auf eine Reihe von Produkten und/oder Dienstleistungen, wobei die Lieferungs- und/oder Abnahmeverpflichtung zeitlich verteilt ist;
Fernabsatzvertrag: ein Vertrag, wobei im Rahmen des vom Unternehmer ausgestalteten Systems für einen Verkauf von Produkten und/oder Dienstleistungen im Fernabsatz bis hin zum Vertragsabschluss ausschließlich eine oder mehrere Fernkommunikationstechniken zur Anwendung kommen;
Fernkommunikationstechnik: das Mittel, das für den Abschluss eines Vertrages eingesetzt werden kann, ohne dass der Verbraucher und der Unternehmer gleichzeitig im selben Raum zusammentreffen;
Langlebiger Datenträger: jedes Mittel, das es dem Verbraucher oder Unternehmer ermöglicht, an ihn persönlich gerichtete Informationen auf eine solche Weise abzuspeichern, welche die zukünftige Inanspruchnahme und die ungeänderte Reproduktion der abgespeicherten Informationen ermöglicht.
Verbraucher: die natürliche Person, die nicht zur Ausübung eines Berufes oder Unternehmens handelt und mit dem Unternehmer einen Fernabsatzvertrag abschließt;
Tag: Kalendertag;
Unternehmer: die natürliche oder juristische Person, die Verbrauchern Produkte und/oder Dienstleistungen im Fernabsatz anbietet;
Widerrufsrecht: die Möglichkeit für den Verbraucher innerhalb der Bedenkzeit, vom Fernabsatzvertrag zurückzutreten.

• § 2 - Identität des Unternehmers
Wir sind JeansandFashion.com BV, wir handeln unter der Firmenname: JeansandFashion.com.

Standortadresse : (Hauptsitz)
JeansandFashion.com BV
Den Engelsman 16E
6026 RB Maarheeze
Niederlande
(Google Maps)

Besuchsadresse : (Physisches Geschäft)
Paganini – JeansandFashion.com
Eindhovenseweg 17
5554AA Valkenswaard
Niederlande
(Google Maps)

T +31(0)495 599395
E info@jeansandfashion.com

Erreichbarkeit: Ab Montag bis einschl. Samstag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
IHK-Nummer: 17204096 Eindhoven
USt.-ID-Nummer: NL 817773873 B01

• § 3 - Anwendbarkeit
1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Anwendung auf jedes Angebot des Unternehmers sowie auf jeden zwischen dem Unternehmer und Verbraucher abgeschlossenen Fernabsatzvertrag.
2. Bevor der Fernabsatzvertrag abgeschlossen wird, wird der Wortlaut dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Verbraucher zur Verfügung gestellt. Sollte dies angemessenerweise nicht möglich sein, so wird vor Abschluss des Fernabsatzvertrages angegeben werden, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen beim Unternehmer zur Einsicht ausliegen und dass sie auf entsprechendes Verlangen des Verbrauchers möglichst bald kostenlos zugesandt werden.
3. Wird der Fernabsatzvertrag elektronisch abgeschlossen, so kann - in Abweichung des vorigen Absatzes und vor Abschluss des Fernabsatzvertrages - der Wortlaut dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Verbraucher auf elektronischem Wege zur Verfügung gestellt werden, und zwar dergestalt, dass dieser vom Verbraucher auf eine einfache Weise auf einem langlebigen Datenträger abgespeichert werden kann. Sollte dies angemessenerweise nicht möglich sein, so wird vor Abschluss des Fernabsatzvertrages die Stelle angegeben werden, an der diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf elektronischem Wege zur Kenntnis genommen werden können und dass dieselben auf entsprechendes Verlangen des Verbrauchers auf elektronischem Wege oder auf sonstige Weise kostenlos zugesandt werden.
4. Falls außer diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zugleich spezifische Produkt- und/oder Dienstleistungsbedingungen Anwendung finden, so findet der zweite und dritte Absatz entsprechende Anwendung und kann sich der Verbraucher bei Vorliegen widersprüchlicher Allgemeiner Geschäftsbedingungen stets auf die jeweils anwendbare Bestimmung berufen, die für ihn am günstigsten ist.

§ 4 - Das Angebot
1. Wenn ein Angebot eine beschränkte Gültigkeitsdauer hat oder unter Bedingungen erfolgt, wird dies ausdrücklich im Angebot erwähnt.
2. Das Angebot enthält eine vollständige und genaue Beschreibung der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen. Die Beschreibung ist ausreichend detailliert, um eine gute Beurteilung des Angebots durch den Verbraucher zu ermöglichen. Wenn der Unternehmer Abbildungen verwendet, so sind sie eine wahrheitsgetreue Darstellung der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen. Offensichtliche Irrtümer oder Fehler im Angebot sind für den Unternehmer nicht verbindlich.
3. Jedes Angebot enthält solche Informationen, aufgrund derer für den Verbraucher ersichtlich ist, welche Rechte und Verpflichtungen vorliegen, die mit der Annahme des Angebots verknüpft sind. Dies betrifft insbesondere Folgendes:
- Preis inkl. Steuern bzw. Gebühren;
- die eventuell anfallenden Kosten für Ablieferung;
- die Art und Weise, wie der Vertrag zustande kommen wird und welche Handlungen dafür erforderlich sind; - ob ein Widerrufsrecht Anwendung findet oder nicht;
- die Weise der Zahlung, Ablieferung oder Durchführung des Vertrages;
- die Frist für die Annahme des Angebots oder aber die Bindefrist angesichts Preis seitens des Unternehmers;
- die Höhe des Tarifs für Fernkommunikation, wenn die Kosten für die Benutzung der Fernkommunikationstechnik auf einer anderen Grundlage als der übliche Basistarif für das Kommunikationsmittel ermittelt werden; - ob der Vertrag nach Abschluss archiviert wird und wenn ja, auf welche Weise der Verbraucher auf denselben Zugriff hat;
- die Art und Weise, wie der Verbraucher vor Vertragsabschluss die von ihm im Rahmen des Vertrages erteilten Daten überprüfen und erforderlichenfalls ausbessern kann;
- die eventuell anderen Sprachen, in denen der Vertrag (außer der niederländischen Sprache) abgeschlossen werden kann;
- die Verhaltenscodes, denen sich der Unternehmer selbst unterwirft und die Weise, in der der Verbraucher diese Verhaltenscodes auf elektronischem Wege zu Rate ziehen kann;
- die Mindestdauer des Fernabsatzvertrages im Falle eines Dauergeschäfts.

§ 5 - Der Vertrag
1. Der Vertrag kommt - unter Vorbehalt der Bestimmung in Absatz 4 - zu dem Zeitpunkt zustande, wo der Verbraucher das Angebot akzeptiert und die daran gestellten Anforderungen erfüllt.
2. Hat der Verbraucher das Angebot auf elektronischem Wege akzeptiert, so bestätigt der Unternehmer den Empfang der Angebotsannahme unverzüglich auf elektronischem Wege. Solange der Empfang dieser Annahme nicht bestätigt worden ist, kann der Verbraucher vom Vertrag zurücktreten.
3. Wenn der Vertrag elektronisch zustande kommt, trifft der Unternehmer angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zur Sicherung der elektronischen Übertragung von Daten und kümmert er sich um eine sichere Web-Umgebung. Ist der Verbraucher in der Lage, elektronisch zu bezahlen, so wird der Unternehmer diesbezüglich angemessene Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigen
4. Der Unternehmer kann sich - innerhalb der gesetzlichen Regelwerke - darüber informieren, ob der Verbraucher in der Lage ist, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen sowie über all jene Fakten und Faktoren, die für den vertretbaren Abschluss eines Fernabsatzvertrages von Bedeutung sein können.
Sollte der Unternehmer aufgrund dieser Untersuchung triftige Gründe haben, den Vertrag nicht abzuschließen, so ist er dazu berechtigt, eine Bestellung oder Anfrage mit Angabe von Gründen zu verweigern oder besondere Bedingungen an die Auftragsausführung zu knüpfen. 5. Der Unternehmer wird beim Produkt oder der Dienstleistung an den Verbraucher nachstehende Informationen mitsenden, und zwar schriftlich oder aber dergestalt, dass diese auf zugängliche Weise vom Verbraucher auf einem langlebigen Datenträger abgespeichert werden können:
a. die Besuchsadresse der Niederlassung des Unternehmers, an die sich der Verbraucher bei Beschwerden/Beanstandungen wenden kann;
b. die Bedingungen, unter denen der Verbraucher das Widerrufsrecht in Anspruch nehmen kann bzw. die Art und Weise, wie er dieses Widerrufsrecht in Anspruch nehmen kann oder aber eine deutliche Angabe über den Ausschluss des Widerrufsrechts;
c. die Informationen über Garantien und den vorhandenen Service nach getätigtem Kauf;
d. die in § 4, Absatz 3, dieser Bedingungen erfassten Informationen, es sei denn, dass der Verbraucher diese Informationen bereits vor Vertragsausführung an den Verbraucher erteilt hat;
e. die Erfordernisse für eine Kündigung des Vertrages, wenn der Vertrag eine Dauerperiode von mehr als 1 Jahr hat oder auf unbestimmte Zeit abgeschlossen worden ist.
6. Im Falle eines Dauergeschäfts findet die Bestimmung im vorigen Absatz nur auf die erste Lieferung Anwendung.

§ 6 – Widerrufsrecht
Bei dem Erwerb von Produkten:
1. Bei dem Erwerb von Produkten hat der Verbraucher die Möglichkeit, ohne Angabe von Gründen während der Dauer von zumindest 14 Tagen vom Vertrag zurückzutreten. Diese Bedenkzeit fängt am Tage nach Erhalt des Produktes durch den Verbraucher an zu laufen.
2. Während dieser Frist wird der Verbraucher sorgfältig mit dem Produkt und der Verpackung verfahren. Er wird das Produkt nur soweit auspacken oder benutzen, wie zur Beurteilung der Ware erforderlich sein wird, um feststellen zu können, ob er das Produkt behalten möchte. Sollte er sein Widerrufsrecht in Anspruch nehmen, so wird er das Produkt mit allen gelieferten Zubehörteilen - und falls angemessenerweise möglich - im Originalzustand und in der Originalverpackung an den Unternehmer zurücksenden, und zwar im Einklang mit den vom Unternehmer erteilten
zumutbaren und deutlichen Anweisungen.
Bei Erbringung von Dienstleistungen:
3. Bei der Erbringung von Dienstleistungen hat der Verbraucher die Möglichkeit, ohne Angabe von Gründen während der Dauer von zumindest 14 Tagen vom Vertrag zurückzutreten, und zwar ab dem Tage, wo der Vertrag abgeschlossen worden ist. 4. Um sein Widerrufsrecht in Anspruch nehmen zu können, wird der Verbraucher sich nach den vom Unternehmer bei dem Angebot und/oder spätestens bei der Lieferung erteilten angemessenen und deutlichen Anweisungen richten.

• § 7 - Kosten im Falle des Widerrufs

1. Nimmt der Verbraucher sein Widerrufsrecht in Anspruch, so fallen höchstens die Kosten der Rücksendung zu seinen Lasten. 2. Hat der Verbraucher einen Betrag bezahlt, so wird der Unternehmer diesen Betrag möglichst bald, doch spätestens innerhalb von 30 Tagen nach Rücksendung oder Widerruf, zurückerstatten.

§ 8 - Ausschluss Widerrufsrecht
1. Der Unternehmer kann das Widerrufsrecht des Verbrauchers ausschließen, soweit dies in den Absätzen 2 und 3 vorgesehen ist. Der Ausschluss des Widerrufsrechts gilt nur, wenn der Unternehmer dies deutlich im Angebot, jedenfalls rechtzeitig vor Vertragsabschluss, angegeben hat.
2. Der Ausschluss der Widerrufsrechts ist nur für Produkte möglich, die
a. vom Unternehmer gemäß Kundenspezifikationen angefertigt worden sind, die
b. eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind, die
c. aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zurückgesandt werden können und die
d. schnell verderben oder veralten können;
e. deren Preis auf dem Finanzmarkt Schwankungen unterliegt, auf welche der Unternehmer keinen Einfluss hat;
f. für Einzelhefte von Zeitungen und Zeitschriften;
g. für Audio- und Video-Aufzeichnungen und Computersoftware, angesichts derer der Verbraucher eine Entsiegelung vorgenommen hat.
3. Ausschluss des Widerrufsrechts ist nur möglich für Dienstleistungen in Bezug auf
a. Unterbringung, Transport, Gaststättengewerbe oder Freizeitverwendung, die an einem bestimmten Datum oder während einer bestimmten Periode zu leisten sind;
b. deren Erbringung mit ausdrücklicher Genehmigung des Verbrauchers angelaufen ist, bevor die Bedenkzeit verstrichen ist;
c. in Bezug auf Wetten und Lotterien.

§ 9 - Der Preis
1. Während der im Angebot erwähnten Gültigkeitsdauer werden die Preise der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen nicht erhöht, vorbehaltlich Preisänderungen infolge von Änderungen der Mehrwertsteuersätze.
2. In Abweichung des vorigen Absatzes kann der Unternehmer Produkte oder Dienstleistungen, deren Preise auf dem Finanzmarkt Schwankungen unterliegen und auf welche der Unternehmer keinen Einfluss hat, zu variablen Preisen anbieten. Diese Gebundenheit an Schwankungen und die Tatsache, dass eventuell erwähnte Preise Richtpreise sind, werden im Angebot erwähnt.
3. Preiserhöhungen innerhalb von 3 Monaten nach Zustandekommen des Vertrages sind nur erlaubt, wenn sie sich aus gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen ergeben.
4. Preiserhöhungen ab 3 Monaten nach Zustandekommen des Vertrages sind nur erlaubt, wenn der Unternehmer dies ausbedungen hat und wenn diese sich
a. aus gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen ergeben oder
b. der Verbraucher dazu berechtigt ist, den Vertrag zum Tage, an dem die Preiserhöhung in Kraft tritt, zu kündigen.
5. Die im Angebot von Produkten oder Dienstleistungen erwähnten Preise verstehen sich einschließlich der Mehrwertsteuer.

§ 10 - Übereinstimmung und Garantie
1. Der Unternehmer verbürgt sich dafür, dass die Produkte und/oder Dienstleistungen den Vertrag, die im Angebot erwähnten Spezifikationen, die zumutbaren Erfordernisse an Tauglichkeit und/oder Brauchbarkeit und die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses jeweils bestehenden gesetzlichen Bestimmungen und/oder behördlichen Vorschriften erfüllen. Wenn dies vereinbart worden ist, so verbürgt sich der Unternehmer zugleich dafür, dass sich das Produkt für eine andere als übliche Benutzung eignet. 2. Eine vom Unternehmer, dem Hersteller oder Importeur erteilte Garantie gilt unbeschadet der Rechte und Forderungen, welche der Verbraucher aufgrund des Vertrages gegenüber dem Unternehmer geltend machen kann.

§ 11 - Lieferung und Ausführung
1. Der Unternehmer wird größtmögliche Sorgfalt bei der Annahme und der Ausführung von Produktbestellungen walten lassen sowie bei der Beurteilung von Anfragen über die Erbringung von Dienstleistungen.
2. Als Lieferort gilt die Adresse, die der Verbraucher gegenüber dem Unternehmen bekannt gegeben hat.
3. Unter Berücksichtigung der Bestimmungen in § 4 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird das Unternehmen akzeptierte Bestellungen mit entsprechender Eile, doch spätestens innerhalb von 30 Tagen ausführen, es sei denn, dass eine längere Lieferfrist vereinbart worden ist. Sollte die Zustellung eine Verzögerung erfahren oder sollte die Bestellung nicht oder aber nur teilweise ausgeführt werden können, so erhält der Verbraucher diesbezüglich spätestens 30 Tage nach Aufgabe seiner Bestellung eine Nachricht. Der Verbraucher hat in einem solchen Fall das Recht, ohne Kosten vom Vertrag zurückzutreten sowie ein Recht zu einer eventuellen Entschädigung.
4. Im Falle eines Vertragsrücktritts gemäß dem vorigen Absatz wird der Unternehmer den Betrag, den der Verbraucher geleistet hat, so bald wie möglich, jedoch spätestens innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsrücktritt, zurückerstatten.
5. Wenn sich herausstellt, dass die Lieferung eines bestellten Produktes unmöglich ist, so wird sich der Unternehmer darum bemühen, einen Ersatzartikel bereitzustellen. Spätestens bei der Zustellung wird auf deutliche und verständliche Weise angegeben werden, dass ein Ersatzartikel geliefert werden wird. Bei Ersatzartikeln kann das Widerrufsrecht nicht ausgeschlossen werden. Die Kosten einer eventuellen Rücksendung fallen dem Unternehmer zur Last.
6. Die Gefahr der Beschädigung und/oder des Abhandenkommens von Produkten liegt bis zum Zeitpunkt der Zustellung an den Verbraucher beim Unternehmer oder bei einem vorher dazu angewiesenen und dem Unternehmer bekannt gegebenen Vertreter, es sei denn, dass ausdrücklich etwas anderes vereinbart worden ist.

§ 12 - Dauergeschäfte
1. Der Verbraucher kann einen Vertrag, der auf unbestimmte Zeit abgeschlossen wurde, jederzeit kündigen, und zwar unter Beachtung der dafür vereinbarten Kündigungsregeln und einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat.
2. Ein Vertrag, der auf bestimmte Zeit abgeschlossen wurde, hat eine Laufzeit von maximal zwei Jahren. Wenn vereinbart worden ist, dass bei Stillschweigen des Verbrauchers der Fernabsatzvertrag verlängert werden wird, so wird der Vertrag als ein Vertrag auf unbestimmte Zeit fortgesetzt werden und wird die Kündigungsfrist nach Fortsetzung des Vertrages maximal einen Monat betragen.

§ 13 - Zahlung
1. Soweit nicht ein anderes vereinbart worden ist, sind die vom Verbraucher geschuldeten Beträge innerhalb von vierzehn Tagen, nachdem die Bedenkfrist wie im Sinne von § 6, Absatz 1 angelaufen ist, zu begleichen. Im Falle eines Vertrages zur Erbringung einer Dienstleistung beginnt diese Frist, nachdem der Verbraucher die Bestätigung des Vertrages erhalten hat.
2. Bei dem Verkauf von Produkten an Verbraucher darf in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen niemals eine Vorauszahlung von mehr als 50% ausbedungen werden. Wurde eine Vorauszahlung ausbedungen, so kann der Verbraucher keinerlei Rechte angesichts der Ausführung der betreffenden Bestellung oder Dienstleistung(en) geltend machen, bevor die ausbedungene Vorauszahlung erfolgt ist. 3. Der Verbraucher ist dazu verpflichtet, Unrichtigkeiten in erteilten oder angegebenen Zahlungsinformationen unverzüglich beim Unternehmer anzuzeigen.
4. Im Falle einer Nichtzahlung seitens des Verbrauchers ist der Unternehmer vorbehaltlich gesetzlicher Beschränkungen dazu berechtigt, die dem Verbraucher vorab bekannt gegebenen zumutbaren Kosten in Rechnung zu stellen.

§ 14 - Beschwerdeverfahren
1. Der Unternehmer verfügt über ein ausreichend bekannt gegebenes Beschwerdeverfahren und behandelt die Beschwerde im Einklang mit diesem Beschwerdeverfahren.
2. Beschwerden über die Durchführung des Vertrages sind innerhalb angemessener Zeit, vollständig und deutlich beschrieben beim Unternehmer einzureichen, nachdem der Verbraucher die Mängel festgestellt hat.
3. Beim Unternehmer eingereichte Beschwerden werden innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab Eingangsdatum beantwortet. Erfordert eine Beschwerde eine vorhersehbare längere Erledigungszeit, so wird der Unternehmer innerhalb der Frist von 14 Tagen mit einer Empfangsanzeige antworten sowie mit Circa-Angaben über den Zeitpunkt, zu dem der Verbraucher eine umfassendere Antwort erwarten kann..

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